Also diesmal habe ich mein Versprechen gehalten, bei den ersten fünf meiner Foto-Galerien werdet ihr von der besseren Qualität der aufgerufenen Fotos überzeugt werden. Ich meine damit natürlich die großen Fotos, nicht die kleinen Vorschau-Thumbnails! Und ich kann in diesem Zusammenhang nur zu Photoshop 7 oder PaintShop Pro 7 und aufwärts raten! Wenn Sie hinterher aber die erzeugten riesigen bmp- oder tif-Dateien auf eine fürs Web anständige Größe komprimieren wollen, werden Sie mit diesen Programmen nicht ganz zufrieden sein. Hierzu eignet sich PhotoImpact, bei vergleichbarer Qualität des Endergebnisses, viel besser.
Eine weitere Neuerung betrifft den Newsletter selbst. Ich beschloß das Archiv als selbständige Seite in die Atheneus-Website zu integrieren. Dabei sollen im Archiv-Inhaltsverzeichnis auch die interessantesten Themen der einzelnen Ausgaben explizit genannt werden, zumal manche davon durchaus für ein breiteres Publikum von Bedeutung sein können. Die entsprechenden Verlinkungen zum Archiv wurden bereits vorgenommen.
Und nun ein "Schmankerl" für meine Newsletter-Freunde: Ich stelle Euch bei BTInet einige Musik-Dateien, ganz besonders paar athener Spezialitäten, zur Verfügung. Wenn jemand von Euch Interesse hat, bitte e-mail an mich zuschicken und ich gebe die Daten zum Einloggen bekannt. Die Dateien stammen aus meiner umfangreichen CD-Sammlung griechischer Musik und sind natürlich nur für den privaten Gebrauch gedacht. Zu den einzelnen Musikstücken stehen dort auch einige Erläuterungen.
Aber unter vorgehaltener Hand will ich Euch auch einen kleinen Tipp bzgl. Downloaden von Musik geben. Ihr habt sicher von den ominösen Tauschbörsen von Musik-, Video-, Software-Dateien im Internet vom Typ Napster, WinMX, Emule, Kazaa etc. gehört! Nun, es geht auch ohne solche Dienste, ganz einfach über Euren Browser, wenngleich nicht so komfortabel und präzise. Geht hierzu zu Eurer Lieblings-Suchmaschine z.B. Google und schreibt folgendes in das Suchfeld:
"Antike Seewege: Von Sidon nach Huelva" - Eine bemerkenswerte archäologische Sonderausstellung über Beziehungen zwischen den mediterranen Völkern vom 16. bis zum 6. Jhd. v. Chr. Die Ausstellung läft bis Oktober 2003 und umfaßt Exponate aus zehn Mittelmeer-Ländern. Ort: Museum für Kykladische Kunst, Goulandris Trakt, Neofytou Douka Str. 4, Kolonaki.
Das Festival von Athen (im Theater des Herodes Attikus (Herodion), am Südhang der Akropolis) startet wieder mit seinen open-air Vorstellungen. Kartenverkauf Panepistimiou Str.39 (in der Stoa) oder an der Abendkasse vom Theater. Preise von 22 bis 80 €
| 2. Juni | Abend mit Andrea Bocelli zugunsten krebskranker Kinder |
| 13. - 18.Juni | C. Saint-Saens:Samson und Delilah, griechische National-Oper |
| 19. Juni | Academy of St. Martin in the Fields |
| 21. Juni | Tribut an Kleinasien - Konzert von Georg Dallaras. |
| 23./24. Juni | S. Prokofiev, Cinderella - Les Ballets de Monte Carlo |
| 26. Juni | Tribut an Manos Hadjidakis: Amorgos - Magnus Eroticus |
| 28. Juni | Rhythm of the dance - National Dance Company of Ireland |
| 30. Juni | Ein Abend mit Jessye Norman |
Denkt wieder and die Volkstänze-Gruppe "Dora Stratou", die ich bereits im Mai-Newsletter erwähnt hatte! Falls ihr mit der dort angegebenen Umgebungskarte nicht klar gekommen seid, hier noch eine andere zur Lokalisierung des Theaters am Rande vom Philopappou-Hügel: Karte von Athen und hier klicken Sie auf die linke untere Ecke auf "Philopapou" (das ist der Hügel mit dem gleichnamigen Monument an der Akropolis gegenüber), evtl. noch auf dem angrenzenden Feld "Plaka" und Sie werden sehen, wie man von der Rundstrasse um die Akropolis leicht bis zum "Dora Stratou Theater" hinkommt.
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| "Metro Monastiraki" |
Ach ja, daß ich es nicht vergesse: Nach jahrelangem Bau und widriger Umstände, wie der Fund zahlreicher archäologischer Gegenstände bei den Tunnelarbeiten, wurde jetzt die Linie 3 der Athener Metro um den wichtigen Verkehrsknotenpunkt und U-Bahnhof Monastiraki erweitert. Die Ergänzung der Linie 3 um den zentralen Umsteigebahnhof Monastiraki ist ein weiterer wichtiger Beitrag zum Ausbau des Athener Nahverkehrsystems, das in naher Zukunft das Niveau europäischer Metropolen erreichen soll. Monastiraki ist nunmehr durch einen Tunnel mit der zweiten zentralen Station Syntagma verbunden und bildet das Herz des Athener U-Bahn-Netzes. Als Glanzstück der gesamten Linie gelten die Stationen Syntagma und der soeben fertiggestellte Bahnhof Monastiraki. Ausser der durchgängigen Kombination modernster Technik mit antiken Plastiken und Kunstwerken, die nach 2500 Jahren durch Tunnelarbeiten wieder ans Tageslicht gerieten, bietet Monastiraki seinen Passagieren eine besondere Attraktion an: Ein Projektor "wirft" im wechselnden Rhythmus die Milchstrasse auf das Bahnhofsgewölbe, wodurch der Eindruck entsteht, man befinde sich unter dem Athener Nachthimmel. Die grösste Station des Athener Netzes soll in einem knappen Jahr zirka 80.000 Passagiere täglich befördern und so für eine zusätzliche Entlastung des Athener Großstadtverkehrs sorgen. Ferner wird die Linie 3 über eine S-Bahn-Verbindung die Innenstadt mit dem Athener Großflughafen "Eleftherios Venizelos" verbinden. Ein direkter Anschluß des Flughafens an die Linie 3 ist auch im Gespräch. Die Herstellungskosten des Verbindungstunnels zwischen den zentralen Bahnhöfen Monastiraki und Syntagma, belaufen sich auf zirka 147 Millionen Euro, womit es sich um einen der teuersten Tunnel in Europa handelt. (aus Meldungen der Griechischen Botschaft)
Shopping in Athen ist ein Thema, das jeden Athen-Reisenden irgendwann mal auch interessiert! Lohnt es sich überhaupt, und wenn ja, was und wo? Grob gesagt, ja, wenn gleich der gute Euro auch in Griechenland für eine gehörige Abzocke wie in Deutschland sorgte! Es kam sogar zu einem Verbraucher-Boykott, aber ob es letztendlich etwas genützt hat. Und nun in medias res:
Kosmetika: Irrtum, die kauft man nicht in den Läden in Athen, sondern im Duty-free-Shop im Flughafen, entweder beim Ihrem Abflug oder beim Rückflug im Athener Flughafen. Machen Sie mal eine Notiz wieviel Ihr Lieblingsparfüm oder Rasierwasser normalerweise kostet und vergleichen Sie den Preis im Duty-free-shop. Sie werden feststellen, daß Einsparungen von 10-20% drinnen sind!
Lederwaren: Hierzu kann ich nur ermuntern! Sie finden hier hervorragende Qualität 20-50% billiger als vergleichbare Ware in Deutschland. Und wie es in Athen üblich ist, konzentrieren sich alle Läden, die solche Waren anbieten, in bestimmten Plätzen. Hier sind zu nennen die "Stoá Arssakíu" (geschrieben: Arsakeiou) am unteren Ende der Panepistimiou Strasse mit Zugang auch von der Stadiou Strasse. Ferner die Mitropoleos Strasse direkt am Syntagma-Platz, aber auch die Pandrosou Strasse direkt an der Mitropolis-Kathedrale beginnend. Etwas billiger, aber durchaus noch qualitativ akzeptabel werden Sie Lederwaren in der Adrianou Strasse (der berühmten Touristen-Strasse in der Plaka) und natürlichauch im Flohmarkt-Gebiet von Monastiraki finden.
Gold- und Schmuckwaren: Top-Qualität und -Design zu Top-Preisen werden Sie in den Strassen Panepistimiou und Stadiou finden. Für den schmaleren Geldbeutel gibt es aber auch sehr gute Ware in den bereits genannten Strassen Pandrosou und Adrianou. Ferner in der Fußgänger-Zone der Ermou-Strasse (direkt am Syntagma-Platz, ziemlich in der Mitte davon).
Schuhe: In diesem Fall will ich nicht unbedingt von sehr preiswerten Angeboten sprechen, aber in Athen bekommen Sie italienisches Design von der besten Sorte und nach dem letzten Schrei, was in Deutschland bekanntlich nicht im Entferntesten der Fall ist! In diesem Fall gehen Sie wiederum die Hauptstrassen Panepistimiou und Stadiou auf und ab, und versäumen Sie insbesondere nicht die Fußgänger-Zone der Ermou Strasse auszukundschaften. Ich bin dort 2 Wochen lang von meinen zwei Mädels von einem Laden in den nächsten geschleppt worden! Für billigere Waren aber, versuchen Sie Ihr Glück in den Seitenstrassen der Ermou, insbesondere auf der Aiolou Strasse (ausgesprochen: Eólu), das ist die Querstrasse, wo Sie in Richtung Akropolis auch das bekannte Monument "Turm der Winde" in der Ferne sehen können.
Bücher: Verlassen wir nun die materiellen Gefilde und steigen wir zum Geist empor. Es ist mir schon klar, daß die meisten von Ihnen erst durch meinen vorigen Newsletter etwas von der griechischen Sprache erfuhren! Aber das ist auch den griechischen Verlegern klar und diese wollen auch an Touristen Bücher verkaufen. Aus diesem Grund werden sehr viele Bücher in Fremdsprachen verlegt. Und diese Bücher werden Sie kaum in Deutschland entdecken und erst recht bekommen können. Es sind hierbei Bildbände, Reiseführer, Landkarten und auch Übrsetzungen griechischer Autoren in erster Linie zu nennen. Für Reiseführer, Karten etc. sind in erster Linie die Zeitungskiosks um den Syntagma-Platz und natürlich alle Touristen-Läden, die Sie antreffen, zu nennen. Einen davon lege ich Ihnen aber ganz besonders ans Herz, nämlich den ersten auf der Pandrosou Strasse, direkt neben dem Café "Metropol" auf dem Mitropolis-Platz bei der großen Kathedrale. Der Laden hat eine große und gut sortierte Buchauswahl in verschiedenen Sprachen und Sie werden dort auch ausgefallene Postkarten-Wünsche erfüllen können.
Ist es Ihnen aber nach besserem Ambiente und gehobener Buchqualität, werden Sie nicht umhin kommen, die Buchhandlungen "Eleftheroudàkis zu besuchen. Eine davon ist am Anfang der Panepistimiou Strasse, Nr. 17, ziemlich in der Nähe vom Syntagma-Platz. die andere ist in der Níkis Strasse Nr. 17, quer zur Ermou Strasse, auch in der Nähe vom Syntagma-Platz aber etwas in Richtung Plaka. Für deutschsprachige Touristen sind auch die "Deutschen Buchhandlungen" zu nennen, wo Sie außer Büchern, auch Rat einholen können. Eine davon ist auf der Akadimías Strasse Nr. 74 (parallel zur Panepistimíou Strasse in Richtung Lykabettos-Hügel) und zwar ziemlich weit unten. Zwei weitere findet man auf der Stadiou Strasse Nr. 10 und auf der Omirou Str. 4 (quer zur Stadiou Str.) in der Passage. Schließlich ist noch die "Athener Buchhandlung" in der Fidíou Str. 7 (zwischen Panepistimiou und Akadimias Str. am unteren Ende von beiden).
Alkoholika: Wo wir schon vom Geist reden! :-) Also fangen wir mit den einfachen Sachen an, Bier und Wein. Beides trinkt man an Ort und Stelle, Mitnahme lohnt sich nicht. Aber verlangen Sie ruhig mal nach "Mythos"-Bier, es schmeckt besser als Heineken oder Amstel. Und in der Taverne fragen Sie nach "Wein vom Faß (apo to waréli) und schlagen sie alle Flaschenweine beiseite. Bei den härteren Drogen ist Ouzo zu nennen, wobei ich Ihren Enthusiasmus dämpfen muß, alle Flaschen-Sorten können Sie vergessen, auch wenn Ihnen jemand erzählt, daß "Ouzo Plomaríou" das beste sei! Habe jemanden bei Plomari gekannt und er erzählte mir von den ganzen Schiffsladungen von Alkohol, die dort eintreffen, damit man damit den berühmten Ouzo herstellen kann :-) Echten Ouzo bekommen Sie nur in kleinen Ouzeris, das sind Imbiß-Stuben mit nur paar Tischen, wo der Besitzer selbst seinen Ouzo brennt. Solche Adressen bekommen Sie unter dem Tisch und sie bekommen dort auch nur ausgeschenkt, nicht verkauft!
Wesentlich edler geht es beim Weinbrand "Metaxa" zu. Und in der Tat bekommen Sie ihn dort wesentlich billiger (teilweise um die Hälfte) als hierzulande. Einkaufen können Sie ihn bei jedem Supermarkt oder zur Not auch im Duty-free-shop im Athener Flughafen. Aber welchen kaufen? Es gibt 3-, 5- und 7-Sterne Metaxa. Den 3-Sterne brauchen nur notorische Trinker, die immer wieder einen hinter die Binde kippen mußen! Der 7-Sterneähnelt dem europäischen Cognac, ist also schon vollständig durchgegoren. Wenn Sie aber das Besondere haben möchten, dann ist der 5er der richtige. Er hat noch die Blume der Trauben in seinem Aroma und in seinem Geschmack. Deshalb eignet er sich auch vorzüglich als Aroma-Spender für Kuchen und Speisen. Sie werden in den Regalen manchmal auch manche pompöse "50 Jahre alte" Cognacs entdecken. Na ja, die Griechen haben einen gewissen Hang zur Übertreibung!
Snacks: Wenn Sie aber Ihren Gästen einen mitgebrachten Metaxa anbieten, paßt hervorragend dazu, daß Sie ihnen auch etwas Knabberzeug vorsetzen. Und echt griechisch machen Sie es mit Pistazien. Richtig geröstet und leicht gesalzen schmecken Sie zum Nicht-mehr-aufhören! Das können Sie daran erkennen, daß wenn man den Kern in der Mitte aufmacht, die Farbe noch grün sein muß, nicht braun! Die beste Sorte ist die von der Insel Aigina im Saronischen Golf und das ist sie ganz gewiß nicht die, von der Straßen-Händlern, die man immer wieder antrifft. Die richtige Adresse zu finden ist auch Sache der Mundpropaganda. Ich nennen Ihnen hier MEINE Einkaufsadresse, ohne aber zu behaupten, dies sei die beste oder die einzige! Es ist ein Laden für Nüsse und Süßwaren ziemlich am Anfang der Apollonos Strasse, und diese wiederum beginnt bei der genannten Nikis Strasse (Nähe Postamt am Syntagma-Platz) und verläuft parallel zur Mitropoleos Strasse. Sie werden dort auch allerlei andere schmackhafte Nußsorten finden, Mandeln, Erbsen, Sonnenblumen- und Kürbiskerne etc. Decken Sie sich gut ein, ich komme selten dort raus mit weniger als 3 Kilo!
Süßwaren: Ich habe Ihnen ja soeben einen solchen Laden genannt, aber fÜr diese Sorte von Leckereien gibt es einen noch besseren, nämlich auf dem Kàningos-Platz am Ende der Akadimias Strasse (parallel zur Panepistimiou Str.) Aber was soll man dort zum Mitnehmen kaufen? Nun ich rate Ihnen zu zwei Sachen, aber vielleicht sollten Sie erst mal eine kleine Kostprobe kaufen. Griechische Süßwaren sind für europäische Gaumen ziemlich heftig! Also lassen Sie sich dort "Mandolàto" und "Halwà Farssàlon" vorzeigen. Und zwar nicht die fertig verpackten sondern die offenen. Offenes Manolato sind große Platten 10x10 cm und voll mit Sesam überzogen, und der genannte Halwa liegt vorne am Eingang unter Plastikhauben. Nur zu, ich nahm zuletzt eine ganze Palette so breit wie mein Koffer mit :-)
Spezialitäten: Darunter möchte ich den Freunden von orientalischen GrÜchen den "Pastourmà" nennen, eine Sorte von luftgetrocknetem Schinken, der in hauchdünnen Scheiben geschnitten einmalig schmeckt und dem Genießer auch einen einmaligen Geruch verleiht, wogegen Knoblauch als Wohlgeruch gelten könnte! Auch Gewürze wären eine Empfehlung. Oregano (auf griechisch: Rígani) hat hier einen ganz anderen Geruch als der Verpackte hier. Auf der Euripides Strasse (ausgesprochen: Ewripídu) werden Sie sehr viele Läden mit Gewürzen, Hülsenfrüchten etc. finden. Diese Strasse kreuzt die Athinas Strasse (letztere verbindet bekanntlich Omonia- und Monastiraki-Platz) etwa auf der Höhe der Athener Markthallen. Ach ja, fast hätte ich den Honig vergessen! Nicht irgendeinen, sondern den Thymian- und den Tannen-Honig. Den sehr guten allerdings werden sie erst auf irgendeinem Bergdorf beim lokalen "Tante Euanthia"-Laden (na ja, Tante Emma gibt es in Griechenland nicht) finden. Oder aber wenn mal in Athen eine Bio-Ausstellung von Erzeugern stattfindet (meistens entweder am Vorplatz von Zappeion-Ausstellungshallen oder im Pedion Areos). In den Supermärkten der Stadt können Sie aber etwas anderes finden, das ich hier noch nicht entdeckt habe: Schafs- und Ziegenbutter! Wird von den Griechen wegen ihrem Geruch etwas gemieden :-)
Musikträger: Ich hätte auch CDs und Kassetten schreiben können, aber das klingt gelehrter!Natürlich spreche ich hier in erster Linie von griechischer Musik, die Sie nur hier finden können, wenn sich nicht zufällig ein griechischer Musik-Laden in Ihrer Stadt befindet. Sie werden aber auch feststellen, daß in Athen auch das ganze Sortiment an europäischer, moderner wie klassischer Musik, oft sogar sehr seltene und ältere Stücke zur Verfügung steht. Hierzu empfehle ich Ihnen die Musik-Läden auf der Panepistimiou Strasse. Gleich 3 davon: einer am Anfang, linke Seite; dann ein weiterer (meine Empfehlung) ebenfalls linke Seite aber recht weit unten, kurz bevor die Strasse zum Omonia-Platz knickt; und schließlich noch einer rechte Seite kurz bevor die Strasse in den Omonia-Platz einmündet. Wenn Sie in der Gegend der Markthallen auf der Athinas Strasse sein sollten, finden Sie aucheinen sehr guten in der bereits erwähnten Euripides Strasse den Markthallen gegenüber. Und zum Schluß gibt es einen weiteren auf der Akadimias Strasse (parallel zur Panepistimiou Str.) etwa auf der Höhe der National-Bibliothek und etwas weiter hinunter, rechte Seite.
Aber was soll man da kaufen an Musik? Lesen kann man die Titel gerade noch und die Sänger sind einem ja auch nicht bekannt! Nun, tun Sie mir den Gefallen und suchen Sie nicht nach "Sirtaki" :-) Hat eigentlich mit griechischer Musik ebensowenig zu tun, wie der bekannte Tanz, der eigentlich nur eine Choreographie für den Film "Alexis Zorbas" war, zusammen gestellt aus verschiedenen griechischen Tanzelementen! Mit Theodorakis, Hadjidakis und den im Ausland weniger bekannten aber hervorragenden Komponisten Xarhákos können Sie nicht viel falsch machen. Die Lieder von Theodorakis haben meistens etwas heroisches im Klang (Beethoven), von Hadjidakis sind mehr harmonisch-melodisch angelegt(Mozart), und von Xarhakos haben etwas mehr die Volksseele in ihrem Mittelpunkt (Brahms). Von den Interpreten und Musikern wären zu nennen: Bithikótsis, Stamátis Kókotas, Mosholiú, Marinélla, was die etwas älteren Lieder betrifft. Für die jüngere Welle merke man sich: Elefthería Arwanitáki, Anastassía Moutsátsou, Glykería und Antónis Rémos. Will man aber es besonders volkstümlich haben, dann kommt man an Namen wie Tsitsànis, Zambétas und Sotiría Béllou nicht vorbei. Und am Ende noch eine Athener Spezialität: die Plaka-Lieder. Es handelt sich um Lieder, die früher die Burschen nachts und frühmorgens auf den engen Gassen von Plaka für die Mädels sangen. Viele davon haben auch als Thema die Tavernen von Plaka. Leider hört man diese Lieder (Plakiótika) kaum mehr dort! Eher Sirtaki!!
Krempel: Ich kann Sie natürlich nicht davon abhalten, sich doch irgendwas aus den unzähligen Touristen-Läden zu erstehen! Vielleicht eine schmucke Aphrodite-Imitation als Briefbeschwerer? Oder einen wuchtigen, bronzenen Hektor-Helm als Buchstütze? Und ein T-Shirt mit der Akropolis und den Aufdruck "I like Greece" für den Sohnemann? Für die Tochter wiederum nichts besseres als eine indianische Halskette! :-) Gut, ich habe nichts gesagt, Sie dürfen alles kaufen, was Ihnen Spaß macht, aber werfen Sie ab und wann einen Blick, ob das Erzeugnis nicht "made in China" ist. Aber Sie werden auch einige griechische Pullover und T-Shirts in manchen Läden finden, sogar von sehr guter Qualität. Das ist dann kein Krempel!
Diesmal biete ich Euch Stoff für den ganzen Monat unter Reiseberichte und Reportagen - Athen, von Hellas Products, wo gleich mehrere solche Berichte (manche mehrteilig) zu Spaziergänge durch die Stadt, begleitet von vielen zugehörigen Fotos, einladen.
Ich fand im Web folgende Sites, die mir besonders gefielen bzw. viele interessante Informationen zur Thematik von meinem Newsletter enthielten:
Ich habe Euch bereits berichtet von den reichhaltigen antiken Funden während der Bauarbeiten für die Athener Metro (U-Bahn) und von den Kleinausstellungen bei den meisten Metro-Stationen im Athen-Zentrum. Nun es gab vergangenes Jahr auch eine große Ausstellung unter diesem Namen, wo nicht nur Funde präsentiert wurden, sondern auch entsprechende Informationsmaterialien hierzu gab. Bei diesem Link bekommt man einen Einblick in diese Ausstellung in den Räumen des Museums für Kykladische Kunst.
Ich habe bereits an verschiedenen Stellen über die rege Bautätigkeit in Athen und Attika berichtet. Was aber so alles im Laufe dieser Aktivitäten noch "nebenbei" geschah, erfährt ihr aus diesen Übersetzungen aus der griechischen Presse. Hinterher kann man sagen "es ist zum Schmunzeln"! Übrigens, ich war vor Jahren anwesend als ein Zeitungsstand (Periptero) mitten auf der zentralen Panepistimiou Straße in die Tiefe ging! Ich könnte mich heute noch ohrfeigen, meinen Foto-Apparat damals nicht dabei gehabt zu haben! Zur Beruhigung: Der Kiosk-Besitzer war vorher rausgesprungen.
Eine Seminar-Arbeit von Michael Tibudd, LMU München. Er klärt ausführlich über einen Sachverhalt, dessen Anfänge man erst in unserer Zeit zunächst vermuten würde, ohne dabei die betreffende Zeit (5. / 4. Jahrhundert v.Chr.) als eine "Wiege der Menschlichkeit" charakterisieren zu wollen!
Eine Auseinandersetzung von Dr. Karl Lennartz mit der überlieferten Geschichte des Läufers von Marathon, der in voller Rüstung nach der Schlacht nach Athen eilt um den Sieg zu verkünden und dort zusammenbricht, und ihre Umsetzung bei den Olympischen Spielen der Neuzeit. Etwas ernüchternd allerdings :-)
Ich habe an verschiedenen Stellen in meinen Seiten und in anderen Ausgaben des Newsletters, daß das Nationale Archäologische Museum wegen Renovierungsarbeiten (wurde beim letzten Erdbeben stark beschädigt) bis 2004 geschlossen bleibt. Das Museum ist natürlich bei den meisten Athen-Besuchern ein Muß, weshalb ich die Idee hatte wenigstens ein paar Fotos von seinen Schätzen hier zu zeigen. Die Fotos stammen aus einer englisch-sprachigen Website mit sehr vielen aus diesem Museum und kurzen Erläuterungen dazu.
Bis zur nächsten Ausgabe
Euer
Atheneus
(Constantin Spanoudakis)