Für diejenigen, die es noch nicht bemerkt haben, es wurde ein Abschnitt über die Vorgeschichte der Akropolis in der Seite "Endlich auf der Akropolis" hinzugefügt.
"Skizzieren von Heute, Morgen und Gestern": Eine Ausstellung von 51 neuen griechischen Künstlern aus dem ganzen Land in der Technopolis im Stadtteil "Gazi" (ausgesprochen "Gási") bis zum 29. Juli. Sie umfasst Werke Bilder, Fotos, Skulpturen, Animationen etc. inspiriert aus dem Grossraum der Stadt Ioannina in Nordwest-Griechenland. Eintritt ist frei und der Besuch der Technopolis, die ja eine umgestaltete ehemalige Gasfabrik ist, empfiehlt sich in jedem Fall. Man kommt am einfachsten hin, indem man vom Omonia-Platz aus die Pireos Str. entlang geht bis man rechte Seite das Gelände der Technopolis erblickt.

"Rorris, Averoff Galery"
"Antike Seewege: Von Sidon nach Huelva" - Eine bemerkenswerte archäologische Sonderausstellung über Beziehungen zwischen den mediterranen Völkern vom 16. bis zum 6. Jhd. v. Chr. Die Ausstellung läuft bis 28. Oktober 2003 und umfaßt Exponate aus 10 Mittelmeer-Ländern. Ort: Museum für Kykladische Kunst, Goulandris Trakt, Neofytou Douka Str. 4, Kolonaki.
Ebenfalls weiter gehen die Vorstellungen der Volkstänze-Gruppe "Dora Stratou". Hier noch eine Karte zur Lokalisierung des Theaters am Rande vom Philopappou-Hügel: Karte von Athen und hier klicken Sie auf die linke untere Ecke auf "Philopapou" (das ist der Hügel mit dem gleichnamigen Monument an der Akropolis gegenüber), evtl. noch auf dem angrenzenden Feld "Plaka" und Sie werden sehen, wie man von der Rundstrasse um die Akropolis leicht bis zum "Dora Stratou Theater" hinkommt.
Das Festival von Athen (im Theater des Herodes Attikus (Herodion), am Südhang der Akropolis) geht weiter mit seinen open-air Vorstellungen. Kartenverkauf Panepistimiou Str.39 (in der Stoa) oder an der Abendkasse vom Theater. Preise von 22 bis 80 €
| 2. Juli | Mikis Theodorakis - Homage zu Jannis Ritsos |
| 12. Juli | Marcel Marceau - Pantomime |
| 13. Juli | Das Duisburg Philharmonisches Orchester |
| 14. Juli | Ian Anderson und Jethro Tull |
| 17. Juli | L. Minkus: Don Quixote - Greek National Opera Ballet |
| 19. Juli | Das Flämmische Radio-Orchester |
| 20. Juli | Musik fürs Kino |
| 21. Juli | Konzert mit Maurice Jarre | 23./24. Juli | L. Delibes: Coppelia - English National Ballet |
| 26./27. Juli | Triple Bill - English National Ballet |
| 29. Juli | Moliere - Der eingebildete Kranke | 31. Juli | Victor Hugo - Die Elenden |
Das Theater vom Lykabettus (auf dem gleichnamigen Hügel), bietet diesen Sommer ebenfalls eine ganze Menge musikalischer und kultureller Höhepunkte. Man kommt hin mit dem Auto (die Fahrstrasse um den Hügel bergauf bis zum grossen Parkplatz fahren) oder zu Fuß, wobei in diesem Fall lieber die Funicular (Teleferik) benutzt werden sollte. Man will ja auch nicht ausser Atem ins Theater gehen! Die Preise variieren je nach Fall.
| 1. Juli | Momix |
| 2. Juli | Bocca Tango |
| 3. Juli | Salome (Aida Gomez Danza Compania) |
| 4. Juli | Giorgos Katsaros in Konzert |
| 5. Juli | Jamaica All Stars |
| 6. Juli | Chick Korea |
| 9. Juli | Tribut zu Vaggelis Perpiniadis |
| 10. Juli | Smyrneika-Lieder mit Glöykeria und Pantelis Thalassinos | 11. Juli | "Perser" durch das Kommunal-Theater von Kavala |
| 14./15. Juli | Massive Attack |
| 16. Juli | H.I.M. | 21./22. Juli | Ballet Jazz du Montreal |
| 23. Juli | Jacques Lussier Trio |
| 28. Juli | "Die Idioten" durch das Kommunal-Theater von Kozani |
| 30./31. Juli | Tango Kinesis |
Die Arbeiten der Renovierung der Akropolis gehen zügig voran und das Ministerium für Kultur will den größten Teil davon vor den Olympischen Spielen erledigt haben. Das Hauptgewicht liegt dabei auf den Arbeiten beim Parthenon, bei den Propyläen und beim Nike-Tempel. Letzterer ist zur Zeit komplett abgetragen und seine Teile werden gereinigt und instand gesetzt. Dabei wurde notwendig, daß sich die angesetzten Arbeitsstunden verdoppelt und die Urlaubszeiten verkürzt wurden. Es werden auch alle drei Monate Produktivitäts-Prämien gewährt.
Die Probleme, die während der laufenden Arbeiten auftauchten, verlangsamten den Fortschritt. Die nördliche Säulen-Reihe vom Parthenon erwies sich als "harter Brocken", was u.a. daran lag, daß bei der Morozini-Explosion, die den Tempel zerstörte, die Säulen regelrecht in die Luft "hüpften"! Man fand unter ihnen Erde, Asche und Keramiken jener Zeit. Dadurch verschlechterte sich ihre heutige Stabilität enorm. Jedenfalls die Arbeiten am vorderen Tempel sind fast fertig und der hintere Tempel wird bald darauf folgen. Große Teile vom umlaufenden Fries werden durch Rekonstruktionen ersetzt und die Original-Teile werden bis 2004 gereinigt und ausgestellt. Bei den Propyläen wiederum konzentrierten sich die Arbeiten auf die Decken-Konstruktion. Und während ursprünglich 91 Stellen angesetzt waren, wurden die Arbeiten auf 191 Stellen ausgeweitet. Auch die Arbeiten beim Nike-Tempel machten es notwendig, daß eine weitere Kran-Brücke aufgebaut werden mußte. In diesem Zusammenhang muß auch die Beteiligung des 1983 gegründeten Zentrums für Steinkunde erwähnt werden. Seine Untersuchungen und Ergebnisse tragen wesentlich zu besseren Reinigungs- und Renovierungs-Methoden bei. Wer es genau wissen will und fit in englisch ist, kann die Website vom Acropolis Restoration Service besuchen und in allen Details über die Schäden und die Methoden informiert werden.
Einige sehr gute Aufnahmen über den Fortschritt der Arbeiten auf der Akropolis findet man im Artikel das neue Akropolis-Museum mit einem Interview vom griechischen Minister für Kultur, Herrn E. Venizelos. Ebenso im Beitrag Akropolis, der heilige Felsen in derselben Zeitschrift. Es wird sich zeigen ob die 1802 von Lord Elgin geraubten Parthenon-Teile, bekannt als Elgin Marbles, die heute im Britischen Museum ausgestellt sind, irgendwann wieder ihren Platz an ihrem Ursprungsort finden werden! Bei den letzten drei Links handelt es sich um PDF-Dokumente, die mit dem Acrobat Reader üblicherweise geöffnet werden. Für die beste Foto-Qualität stellt den Zoom-Faktor auf 100%.
Den Namen Spata kennt ihr sicher schon, es ist das kleine Städtchen in der Mesogia-Ebene von Attika, wo sich der neue Flughafen (der übrigens nach der IATA zu den besten 5 weltweit gehört!) befindet. Habt ihr aber auch gewußt, daß man dort eine weitere neue Attraktion besuchen kann, den Attika Zoologischen Garten? Es ist ein Projekt der European Association of Zoos and Aquariums, das vor rund 2 Jahre gegründet wurde. Mit über 2000 Vögeln von 320 Arten ist er der drittgrösste seiner Art in der Welt. Außerdem kann man dort das Reptilien-Haus und diverse Gelände für Säugetiere besuchen. Für Kinder gibt es natürlich auch Spielplätze. Mit verschiedenen Aufzucht-Programmen versucht man dort dem Verschwinden mehrerer gefährdeter Spezies vorzubeugen.
Um hin zu fahren benutzt man entweder die Metro von Syntagma bis zur (vorläufigen) Endstation "Ethniki Amyna" und von dort aus mit dem Bus Nr. 319 nach Spata. Oder aber man verbindet den Besuch mit einem Ausflug auf der Mesogia-Ebene mit dem Mietauto. Der Zoo befindet sich am Aussenbezirk von Spata in der Jallou Strasse. Hierzu muß man den Supermarkt Veropoulos ausfindig machen. Von dort aus in südlicher Richtung zweigt man die erste Strasse nach links und dann beim Friedhof nochmals nach links ab. Die Öffnungszeiten sind von Oktober bis April 10 bis 17 Uhr und von Mai bis September 9 bis 19:30 Uhr. Der Eintritt kostet rund 7 €, Kinder von 4-12 Jahren zum halben Preis, Kinder unter 4 Jahren und Behinderte frei.
Ausführlichere Informationen für englisch-sprechende in Athens News.Badesaison und jeder Tourist wird die nächste beste Gelegenheit wahrnehmen, um ins Wasser zu springen. Wie steht es aber mit der Wasser-Qualität bei Athen und an den Küsten Attikas? Gar nicht schlecht, wie auch die Foundation for Environmental Education (FEE) feststellt. Diese unabhängige Organisation vergibt in 23 europäischen Ländern ihre berühmten "blauen Flaggen" an solche Küsten, die sich für ihre Wasser-Qualität, den Strand-Zustand und ihre Sicherheit auszeichnen. In ihrer Website werden detailliert sämtliche blaue Flaggen Griechenlands, darunter auch von Attika (entsprechende Region anklicken) aufgeführt.
Umgekehrt, das Gesundheits-Ministerium gab bekannt, welche Küsten-Abschnitte die Qualitäts-Standards nicht erfüllen und daher fürs Baden gemieden werden sollten: Generell alle Häfen und ständige Ankeranlagen. Darüber hinaus noch folgende Abschnitte, die in JEDEM FALL ein entsprechendes Schild Baden verboten erhalten:
| - Vom Piräus-Hafen bis Perama |
| - Von Skaramanga bis Aspropyrgos |
| - Fast die ganze Küste bei Megara |
| - Die Themistokles-Küste von Piräus und ihre Häfen |
| - Vom Mikrolimano bis zum Ende der Zea-Marina |
| - Bei Varkiza 50 Meter rechts und links vom Fischer-Kai |
| - Bei Lagonisi 200 Meter rechts und links vom Wasser-Auslasskanal |
| - Bei Lavrion der Werften- und der Hafen-Bereich |
| - Der Hafen von Rafina und die angrenzenden Abschnitte |
| - Bei Nea Makri und Marathon 200 Meter rechts und Links von den Wasser-Auslasskanälen |
| - Die Mündung vom Asopos-Fluß 200 Meter rechts und links |
Und damit Sie wissen, wo diese Orte sind, hier noch eine Karte von Attika in groben Zügen.
In diesem Abschnitt, nachdem wir ja bereits am Anfang in die Mesogia-Ebene uns begeben haben, will ich Sie weiter auf diese Region von Attika aufmerksam machen. Sie wird zu unrecht von den Touristen nicht hinreichend gewürdigt. Zugegebenermaßen ist diese Gegend aufgrund der Bergketten um Athen nicht direkt zu erreichen. Außerdem ist die Fortbewegung darin mit öffentlichen Verkehrsmitteln zwar möglich, aber kaum als komfortabel zu bezeichnen! Also das Ganze eher eine Empfehlung für Mietwagen-Reisende. In meiner Webseite Auf der Mesogia-Ebene hatte ich einen Anfang gemacht, diese Gegend genauer zu beschreiben. Im vorliegenden Bericht "Streifzug durch den Südosten Attikas" Teil 1 und Teil 2 biete ich Ihnen nun zwei weitere Reportagen erstellt von Hellas Products mit einigen Fotos aus der Region.
Ihr merkt, die Inhalte von diesem Newsletter betreffen in erster Linie die moderne Zeiten. Getreu nun dem Titel meiner Website will ich hier einen kleinen Ausgleich schaffen und Euch einige Hinweise auf die nähere und fernere Vergangenheit geben:
Eine sehr ausführliche Website vom Projekt "Pharos" (Leuchtturm) mit Beteiligung mehrerer Hochschul-Institute. Es werden Online-Studieneinheiten aus den Bereichen "klassische Archäologie", "Geschichte" und "klassische Philologie", alle auf Athen bezogen. Weitere Studien-Module stehen ebenfalls zur Verfügung bzw. sind im Aufbau.
Eine umfangreiche Auflistung der Uni. Erlangen von Online-Zeitschriften aus den Gebieten der klassischen Philologie. Das Spektrum umfasst deutsche, englische und französische Artikel.
Eine sehr schön aufgebaute Website mit fundierten Informationen aus allen Abschnitten der griechischen Geschichte, angefangen bei der Steinzeit bis hin zu der heutigen Zeit. Und in jedem dieser Abschnitte kann man sich separat den Themen Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur widmen. Die Texte werden von Tabellen, Fotos und Videos begleitet.
Die Disziplin der Archäometrie wendet die Methoden von Naturwissenschaften und Technik auf den Gebieten der Archäologie, der Kunstgeschichte und generell auf kulturell bezogenen Feldern. Die Website bietet außer den neuesten Nachrichten hierzu, auch Hinweise auf entsprechende Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Dissertationen und Links zu ähnlichen Websites.
Nachdem wir uns vorhin ausgiebig mit Hinweisen über Attika befassten, wird es Zeit, daß nun auch ein paar passende Fotos folgen. Das Problem der Mesogia-Ebene war schon immer die schlechte Infrastruktur, die wiederum ein tägliches Verkehrs-Chaos auf der bis vor kurzem einzigen Verbindung, der "Mesogion Ave." verursacht. Im Zuge der Olympischen Spiele 2004 wurde nun seit 1997 eine weitere Schnellstraße und Autobahn, die "Attische Ave." (Attiki Odos) in Angriff genommen. Sie verbindet den Osten mit dem Westen von Attika unter Umgehung vom Großraum Athen. Sie ist zu über 85% bereits abgeschlossen (in diesem Juli öffnen die Knoten von Elefsina und Liossion) und wirklich vorbildlich! Man darf hierbei auch die sozialen Aspekte dieses Werks nicht vergessen: Ersparnis von 2 Millionen Liter Kraftstoff täglich; Gewinn von rund 270 000 Arbeits- und Erholungs-Stunden täglich, die sonst im "stop & go" vergeudet würden; schafft 4500 neue Arbeitsplätze für all das notwendige Straßen-Personal und nicht zuletzt entlastet den Gesamt-Verkehr der Region um rund 10%. In den folgenden Fotos (Stand etwa 11/2002) will ich Euch einen kleinen Eindruck von diesem gewaltigen Werk vermitteln und nebenbei sieht man auch etwas von der Umgebung. Ich sollte vielleicht am Schluß erwähnen, da&ß die Fotos hinter den Miniaturen ("thumbnails") 100 - 150 kB groß sind, also je nach Eurer Verbindung etwas dauern kann bis sie voll erscheinen!
P.S. Vergessen Sie nicht, daß der Internet Explorer 6 die dumme Eigenschaft hat, Bilder, die grösser als der Bildschirm sind, automatisch zu verkleinern und dadurch auch zu verschlechtern! Wollen Sie das Bild aber in Originalgrösse betrachten, dann halten Sie den Maus-Pfeil nahe der rechten unteren Bildecke bis das Vergrösserungs-Symbol erscheint und dann darauf klicken.
Bis zur nächsten Ausgabe
Euer
Atheneus
(Constantin Spanoudakis)